Als Faustregel gilt: Schaumwein und Rosé 6–8 °C, leichte Weißweine 8–10 °C, kräftige Weißweine 10–12 °C, leichte Rotweine 12–14 °C und kräftige Rotweine 16–18 °C. Zu kalt wirkt ein Wein verschlossen, zu warm plump und alkoholisch. Rotwein aus dem Zimmer stellst du besser 20 Minuten in den Kühlschrank.
| Weintyp | Temperatur |
|---|---|
| Schaumwein (Sekt, Champagner, Prosecco) | 6–8 °C |
| Rosé | 6–8 °C |
| Leichter Weißwein (Riesling, Silvaner) | 8–10 °C |
| Kräftiger Weißwein (Chardonnay, Grauburgunder) | 10–12 °C |
| Leichter Rotwein (Spätburgunder, Beaujolais) | 12–14 °C |
| Kräftiger Rotwein (Bordeaux, Barolo, Syrah) | 16–18 °C |
Temperatur steuert, welche Aromen ein Wein zeigt. Zu kalt betäubt die Frucht und lässt einen Wein dünn und verschlossen wirken. Zu warm treibt den Alkohol nach vorn, der Wein wirkt breit und plump. Im richtigen Fenster dagegen kommt ein Wein ins Gleichgewicht - Frucht, Säure und Struktur passen zusammen.
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